Energie im Badezimmer sparen

Energie und Geld sparen

Energie und Geld sparen © Trueffelpix – Fotolia.com

Sparen hat heutzutage einen größeren Stellenwert denn je. Dabei geht es jedoch oft nicht primär um das Sparen von Geld, sondern vielmehr um das Sparen von Ressourcen. Denn das ist auf lange Sicht gut für die Umwelt und, wer hätte es gedacht, man spart ganz nebenbei noch bei den finanziellen Ausgaben. Besonders bei Strom und Wasser lassen sich viele sinnvolle Einsparungen vornehmen. Und das nicht nur in Wohnzimmer, Küche oder Schlafzimmer. Auch im Badezimmer lässt sich nicht nur Wasser sparen, sondern auch Strom und Wärmeenergie. So kann ein moderner Durchlauferhitzer im Test bis zu 20% sparen. Doch, welche Methoden helfen am Besten, um im Badezimmer so viel Ressourcen wie möglich zu sparen und damit bares Geld? Und braucht es dafür unbedingt technische Hilfsmittel, also Investitionen? Oder kann man auch mit kleinen Mitteln sparen?

Wasser sparen ohne Hilfsmittel

Schon ohne Hilfsmittel kann man einfach Wasser in der Küche und vor allem mti einem Durchlauferhitzer im Badezimmer sparen. Das fängt schon beim Zähneputzen oder aber beim Rasieren an. Denn allzu oft lässt man dabei unbewusst das Wasser im Waschbecken laufen. Wenn man sich dazu zwingt, beispielsweise mit kleinen Zettelchen über dem Waschbecken, das Wasser immer abzustellen, dann kann man bei diesen Aktionen schon einiges an wertvollem Trinkwasser sparen. Gleiches gilt natürlich auch für das Händewaschen. Denn während man sich die Hände einseift, kann man den Wasserhahn auch abstellen. Ein Mini-Durchlauferhitzer erzeugt genau dann die Energie, wenn Sie benötigt wird und nicht wie in einem Untertischgerät vorgehelten wird. Zumal man so vielleicht sogar noch intensiver die Hände wäscht.

Aber auch beim Duschen lässt sich eine sehr große Menge an Wasser einsparen, wenn man beispielsweise beim Einseifen mit Duschgel oder beim Einmassieren von Haarshampoo das Wasser abstellt. Schließlich muss in diesen Minuten das Wasser nicht unnötig und völlig nutzlos in den Abfluss fließen. Zudem ist es natürlich immer gut, wenn man nur kurz duscht. Im Übrigen ist Duschen Wasser sparender als Baden und prinzipiell sogar hygienischer. Daher ist es nicht so sinnvoll, oft zu baden. Und auch bei der Waschmaschine gibt es großes Sparpotenzial, wenn man beispielsweise den Vorwaschgang nicht nutzt.

Technische Hilfsmittel zum Wassersparen

Natürlich gibt es neben diesen einfachen Tricks auch technische Hilfsmittel, die helfen, Wasser einzusparen. So gibt es mittlerweile auf dem Markt zahlreiche Armaturen für das Badezimmer, die besonders sparsam sind. Diese haben meist einen Luftsprudler im Inneren eingebaut, der somit das Wasser mit Luft versetzt. Damit fällt es gar nicht auf, dass eigentlich weniger Wasser aus dem Hahn oder dem Duschkopf kommt. Auch gibt es viele Durchflussbegrenzer auf dem Markt, die den Wasserverbrauch eindämmen. Zudem ist es sinnvoll, eine Toilettenspülung zu installieren, mit der man durch zweimaliges Betätigen den Wasserfluss manuell stoppen kann.

Energie sparen mit einfachen Mitteln

Natürlich lässt sich auch an Strom und Heizung so Einiges im Badezimmer sparen. Das fängt schon mit der Badezimmerbeleuchtung an. Energiesparlampen, LEDs oder Leuchtstofflampen lassen sich schließlich nicht nur im Rest der Wohnung gut nutzen. Auch im Badezimmer hat man damit ein großes Einsparungspotenzial beim Strom. Bei der Waschmaschine sollte man zusätzlich darauf achten, dass man nicht unbedingt alles sehr heiß wäscht. Denn das kostet enorm viel Strom, auch noch bei neueren Waschmaschinen. Zudem ist der Wäschetrockner ein richtiger Stromfresser und sollte daher lieber nur selten angestellt werden. Gerade im Sommer trocknet Wäsche auch schnell von alleine, am Besten draußen.

Natürlich lässt sich bei den Heizkosten auch viel einsparen. So ist eine Zeitschaltuhr an der Badezimmerheizung sinnvoll. So hat man morgens ein warmes Badezimmer und die Heizung muss dennoch nicht die ganze Nacht durchlaufen. Auch sollte man bei eingeschalteter Heizung immer die Tür und die Fenster geschlossen halten. Ein Duschthermometer kann dabei helfen, die Duschtemperatur um ein bis zwei Grad zu senken. Das spart Heizenergie und fällt zudem beim Duschen gar nicht auf. Bei einem Eigenheim lohnt sich zudem ein Solarkollektor auf dem Dach, der das Wasser erwärmt.